Thomas Bischof ein Fotograf und Künstler aus Fürth und Oberasbach zeigt seine CHRONO-GRAFIK in Ausstellungen.

Feb. 2016 Foto-Ausstellung im Klinikum Roth.

Dez. 2015 Ausstellung im City-Center Fürth.

Zu sehen sind: NewYork Fotografien, Gold-Wasser Bilder und Reliefbilder bzw. Relief-Fotografien.

Bischof ist weder Mitglied im Fotoclub Fürth noch im Fotoclub Nürnberg.

Th. Bischof ist Autodidakt und Erfinder.

Ehemals als CHRONO-GRAFIK bezeichnet zeigt Bischof unter dem

Begriff "Experimentelle Fotografie" weitere Bereiche seines Schaffens.

"Das Unscheinbare sichtbar zu machen", ist die
vereinfachte Umschreibung für das Interesse von Thomas Bischof.

In seinen fotografischen Darstellung werden Bereiche von Realität erkennbar,

die sich der gewohnten Wahrnehmung weitest gehend entziehen, da sie zu langsam oder
zu unscheinbar sind, wie z.B. Schattenwanderungen oder Änderungen des Lichtes.

Diese kaum erkennbaren Bereiche unserer Realität werden als Muster hervorgehoben
und bilden die zentrale Aussage seiner Darstellungen. Ein neuer Bereich der

"Experimentellen Fotografie".

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Zu sehen sind Bilder aus Berlin, Hamburg, Frankfurt, Regensburg, Nürnberg, Rom, Prag, Dresden, New York, NYC, München und Fürth. Seine Thmen drehen sich stets um unscheinbare Ereignisse wie z.B. wandernde Schatten, wechselnde Beleuchtung, oder komplexe Strukturen. 

 

Der Fotograf Thomas Bischof experimentiert mit Licht, Raum und Zeit.

Er macht Unscheinbare Vorggänge und Ereignisse im Bildgeschehen sichtbar.

Langsame Schattenbewegungen sind als farbige Strukturen in stilisierter Umgebung zu sehen.

Aktivitäten in komplexen Umgebungen erscheinen freigestellt vom Hintergrund.

Die Illusion von plastisch wirkenden Oberflächen ist eine eigene Spezialität.

Seine Bilder die in regionalen Ausstellungen gezeigt wurden begeistern die Fachleute und verwundern die Betrachter.

Die zwischen Fotografie und Grafik angesiedelten Werke nannte er früher CHRONO-GRAFIK.

Auf seiner Webseite www.chrono-grafik.de waren bis vor kurzem seine Bilder zu sehen.

Da sich der Künstler in seinem Prozess weiterentwickelt hat und weitere Themen bearbeitet würde ihne die Bezeichnung CHRONO-GRAFIK zu stark auf den technischen Aspekt festlegen. Deshalb gibt es seit kurzem diese neue Seite EXPERIMENTELLE FOTOGRAFIE von Thomas Bischof.

Hier werden neuartige Darstellungen von Realität gezeigt, die der Künstler sich zum Thema macht.

 

Zu sehen sind Bilder aus Berlin, Hamburg, Frankfurt, Regensburg, Nürnberg, Rom, Prag, Dresden, New York, NYC, München und Fürth. Seine Thmen drehen sich stets um unscheinbare Ereignisse wie z.B. wandernde Schatten, wechselnde Beleuchtung, oder komplexe Strukturen.

 

Seine Bilder waren bisher zu sehen in:

Nürnberg, Rathaus Einzelausstellung. Chrono-Grafik

Nürnberg, zur Werkschau Auf AEG. Chrono-Grafik

Roth, im Seckendorfer Schloß. Chrono-Grafik

Nürnberg, K4, Komm, "Zeit im Raum" Chrono-Grafik

Hilpoltstein Residenz "Die Polarität der Darstellung zusammen mit Günter Derleth

 

Der Künstler hat für mehrere Firmen Aufträge ausgeführt.

Weitere Ausstellungen sind geplant wie z.B. bei Offen auf AEG mit Till Augustig und beim Fürther GASTSPIEL bei Ulli Irrgang im Bogenhof.

 

Lautatio von Walter Hettich:

Die Polarität der Abbildung / Thomas Bischof / Günter Derleth Residenz Hilpoltstein – 29. Januar 2105
Die „Polarität der Abbildung“ wird getragen von zwei Fotografen, die in ihrem Herangehen und in ihrer Arbeitsweise, ihre Umwelt abzulichten, nicht gegensätzlicher sein könnten. Thomas Bischof und Günter Derleth setzen sich in einer jeweils extremen Art mit dem Medium Fotografie auseinander, einer Fotografie, die vom technischen Standpunkt aus in vollkommen verschiedenen Welten verortet ist, die sich – betrachtet man diese Methoden der Fotografie von einem narrativen Gesichtspunkt – jedoch annähern und zusammen fügen lassen.
Bei beiden Ausdrucksformen – der analogen „Camera Obscura“ von Günter Derleth und der digitalen „Chrono-Grafik“ von Thomas Bischof - spielen Licht und Zeit und letzten Endes der Zufall eine bedeutende Rolle, um eine spezifische Anmutung, eine künstlerische Aussage zu treffen, die den Betrachter in den Bann des Abgebildeten zieht.
Die Fotografie mit der „Camera Obscura“ – oder vereinfacht gesagt: „Lochkamera“ – hat es Günter Derleth seit über 20 Jahren angetan. Als Werbefotograf erlebte er die Entwicklung und den Feldzug der digitalen Fotografie hautnah, die immer perfektionierter ausgelegte Technik und Präzision, aber auch den unabdingbaren Werteverlust einer einzelnen Fotografie durch die Möglichkeit, im digitalen Verfahren schnell und kostengünstig Massen von Bildern zu erzeugen und zu manipulieren.
Derleth bleibt dem Medium treu, entkommt aber dem „Würgegriff der Technik“, wie er sagt, und kehrt zu den Wurzeln der Fotografie zurück: Ein viereckiger lichtdichter Kasten, innen schwarz, auf einer Seite ein Negativfilm oder ein Stück Fotopapier angebracht, auf der gegenüberliegenden Seite ein winziges Loch. Das einfallende, sich brechende Licht zeichnet in einer vom Tageslicht abhängigen Zeitspanne auf der gegenüberliegenden Wand ein um 180 Grad gedrehtes Bild des ausgewählten Umfeldes ab.
Die „Camera Obscura“ – übersetzt: „der dunkle Raum“ – hat historische Reichweite. Bereits im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung erkannte der Philosoph Aristoteles das Prinzip dieses Abbildungsvorganges in seiner theoretischen Schrift „Physik“, im 13. Jahrhundert wurde die Camera Obscura von Astronomen zur Beobachtung von Sonnenflecken und Sonnenfinsternissen benutzt. Nachdem es gelang, Glaslinsen zu schleifen und den Lichtstrahl und somit das Abbild in der „Camera“ deutlich auf eine Mattscheibe zu werfen, benutzten Maler und Zeichner der Renaissance- und Barockzeit das Gerät als Arbeitserleichterung, um Personen und Gegenstände abzuzeichnen. Mit der Errungenschaft der Glaslinse war grundlegend der Weg zum Fotoapparat, wie wir ihn heute kennen, bereitet. Fotografie-Pioniere wie Niépce und Daguerre brachten dieses Medium auf seinen Weg, die erste dauerhaft erhaltene Fotografie wird auf das Jahr 1826 datiert.
Derleth geht es aber keineswegs um eine „normale“ Fotografie. Er braucht keine aufwändige Technik, ja nicht einmal eine Linse an seiner „Camera Obscura“. Das Experimentieren mit verschiedenen Variationen und Größen der Lochkamera über Jahre brachte Günter Derleth zu einer ihm eigenen Perfektion und Ästhetik. Neben einer „einfachen Handkamera“ aus Holz als reguläres Instrument versucht sich der Fotograf an einer fahrbaren „Camera Obscura“, in dem er das Rückteil eines Kastenfahrzeuges von innen komplett verdunkelt und darin Quadratmeter große Fotopapiere anbringt um an verschiedenen Orten direkt Landschaften auf das Papier abzulichten – es entstehen negative Unikate, die durch Umkontakten zum positiv erscheinenden Bild werden.
Um das Prinzip, die Einfachheit dieses Aufnahmeverfahrens, zu verdeutlichen, baut er in der Münchner Fußgängerzone eine zweieinhalb Meter im Quadrat messende begehbare „Camera“. Oder er kreiert 2000 kleine Kartoncameras, gibt diese an andere Personen weiter – und wartet: zurück kommen postalisch ca. 700 Aufnahmen von verschiedensten Orten dieser Welt, mit den unterschiedlichsten Szenerien, manche deutlich erkennbar, manche unscharf – aber alle faszinierend –
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und mit dem Resümee, das jeder Mensch diese Art der Fotografie auf einfachste Weise vollbringen kann. Das Warten --- ist eines der besonderen Dinge, die die Arbeit mit der „Camera Obscura“ mit sich bringt: abhängig vom Tageslicht und von der Intensität der Sonneneinstrahlung dauert die Belichtungszeit - die Zeit in der Günter Derleth die Abdeckung vor dem Loch entfernt – dies kann einige Sekunden, Stunden, auch – wenn der Fotograf es will – Tage dauern – dabei gewinnt die Fotografie ein immer höheres Potential an Experiment, Spannung und Überraschung im Endergebnis. Für ihn selbst ist das Warten beschaulich, er kann loslassen, dabei fasziniert ihn das Einfache, das Zurückkehren zum Ursprünglichen an dieser fotografischen Methode. Wie er selbst feststellt, hat ihn die Auseinandersetzung damit entschleunigt, langsam werden lassen, einem Lebenswandel unterzogen, ihn zurückgebracht in die Gelassenheit.
Die Fotografie mit dem „Kasten“ erfordert Geduld, lässt sich keiner genauen Kontrolle unterwerfen, weder mit der Belichtungszeit noch mit dem gewählten Ausschnitt des aufzunehmenden Ortes. Ohne Sucher, Belichtungsmesser, Blitz und Mattscheibe muss Derleth intuitiv arbeiten, sich in die vorgegebene Lichtsituation hineindenken und hineinfühlen, dabei auf seiner Erfahrung aufbauen. Er lässt die Dinge auf sich zukommen – nämlich den zeitlichen Entstehungsprozess des Bildes - und nimmt das Ergebnis an – manipuliert nicht – alles ist original – es gibt nur Gelingen und Nicht- Gelingen.
Hier in der Residenz sehen wir aus dem Spektrum seines Schaffens zwei Werkgruppen: „Botanik“ und „Mare“. Derleth wendet sich während seines vielen Unterwegsseins (ich sage hier bewusst „Unterwegssein“ und nicht „Reisen“, den Reisen ist schneller und endlicher als „Unterwegssein“) – er wendet sich in diesen Serien der Natur zu - die Suche nach dem ausgewogenen Aufnahmeort oder dem Motiv, in dem Licht und Schatten miteinander spielen, die Atmosphäre stimmig ist, findet in der Besinnung auf das Wesentliche statt. Er durchstreift das Land, der Ort findet zu ihm und sei er noch so unbedeutend.
In der Art der Aufnahme, mit den hellen Bereichen in der Mitte, dem Verlauf nach außen ins Schwarz, ins Nichts entsteht diese berückend melancholische, Urbilder hervorrufende Ausdrucksform, die oft von einer leichten, angenehmen Unschärfe gehoben wird und den Betrachter willig nach Details forschen lässt.
Die Details in den Chrono-Grafiken von Thomas Bischof entspringen dagegen sichtbar gemachten, eigentlich unscheinbaren und unsichtbaren Vorgängen. Thomas Bischof steht am anderen Pol dieser Extreme der ästhetisch-künstlerischen Fotografie, er – der lange Zeit im Bereich des Produktdesign tätig war – ist der digitalen technischen Welt in seinem Schaffensprozess zugeneigt.
Günter Derleth verzichtet auf den Einsatz von hochkomplizierter Technik, für Bischof liegt darin gerade der Reiz. Sein Anliegen ist, das Nichtsichtbare der Bewegung über einen Zeitraum hinweg herauszuschälen und dem Betrachter nahe zu bringen. Chrono-Grafik ist für Bischof die „Auswirkung sichtbar gemachter Zeit“. Dazu nimmt Thomas Bischof für eine einzige seiner Chrono-Grafiken oft mehrere hundert Fotografien vom selben Ort und in derselben Aufnahmeposition digital hintereinander auf, nimmt in diesen vielen Belichtungen – wie auch Derleth in einer einzigen Fotografie - alles Licht, Schatten und Bewegung auf. Die Wahl der Sujets ist dabei ebenso verschieden und werkgruppenhaft wie bei seinem analogen Kollegen Derleth.
Nach der fotografischen Aufnahme beginnt erst das eigentliche künstlerische Schaffen an einer Chrono-Grafik:    Die    Fotografien    des    Ortes    werden    auf    dem    Rechner    mit    einem Bildbearbeitungsprogramm in unzählige Parameter zerlegt, sie werden miteinander und untereinander verrechnet und wieder zu einem ganzen zusammengesetzt – dabei greift Bischof nicht selektiv und partiell ein, sondern behandelt die Bildkomposition als Eines im gesamtheitlichen Sinne.
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Typische Effektfilter kommen dezidiert nicht zum Einsatz – die digitale Arbeit beschränkt sich alleine auf die Verschiebung von Tonwerten und Gradationskurven. In der Stilisierung der Aufnahme beginnt Bischof wesentliche Merkmale des Sujets hervorzuheben, Unwesentliches, Störendes zu eliminieren. Als Ergebnis bilden sich beinahe traumähnlich irrational anmutende Szenen in Städten oder in der Natur. Stadtszenen mit Gebäuden, die fast im Weiß und in Nuancen von heller Farbigkeit verschwinden, Personen und Fahrzeuge, die plötzlich durch eine starke Farbigkeit in den Vordergrund geschoben und manifest werden. Verschwinden bei Günter Derleth durch lange Belichtungszeiten sich alle bewegenden Bildelemente, hebt Bischof diese explizit hervor. Nicht das Zusammensetzen im Sinne einer Collage oder eines künstlich am Computer inszenierten Raumes findet statt, sondern das Verschieben von Parametern im gesamten Bild, bei der Licht und Schatten, hell und dunkel, Schärfe und Unschärfe und die jeweilige Grundfarbigkeit eine wesentliche Rolle spielen. So kippt die dunkle Farbigkeit von Bäumen in feine Weißabstufungen, der Waldboden gewinnt Farbigkeit und eine – durch das ursprüngliche Verhältnis von Licht und Schatten - hervorgerufene Dynamik, die an den Fluss farbiger Lava erinnern mag.
Oder die Steintribüne am Dutzendteich in Nürnberg: sie wird in weißes Oberflächenlicht getaucht, erscheint wie aus Gips gefertigt, mit einem farbigen Fahrradfahrer im Vordergrund und einem tiefblau dräuenden Himmel – eine surrealistische Szenerie, in dem die Wirklichkeit eine andere Gewichtung erhält, die Szene durch die Auswertung des Lichtes sich in eine hell erleuchtete Bühnenlandschaft verwandelt.
Thomas Bischof zielt bewusst darauf hin, bekannte Motive abzulichten – meist in Zentral- oder Vogelperspektive, um das Erkennungspotential mit dem Maß der Überraschung zusammenzuführen. Er schafft durch Reduktion und Verstärkung bestimmter Bildinhalte ein reizvolles Wechselspiel zwischen realistischer Fotografie und abstrahierter Grafik.
In der Bearbeitung und Entwicklung von Bildwelten mit der Verschiebung digitaler Parameter geht für Bischof eine experimentell-dokumentarische Entwicklung einher: die Beeinflussung seiner rein fotografischen Chrono-Grafik durch die Möglichkeit, digital ein Relief mit Licht und Schatten zu erzeugen. Anhand von Geldscheinen dokumentiert er rational wie sich ein zweidimensionales Abbild in Strukturen, in Höhen und Tiefen verwandelt, dabei – bedingt durch die feine Linienstruktur der Zeichnung auf den Banknoten - sich plötzlich der Eindruck eines Gewebes, eines weichen Stoffes bildet.
Auf ästhetische und narrative Weise bringt uns Bischof mit der Technik der Reliefs ein brisantes aktuelles Thema entgegen: Wasser und Gold. Seit der Antike stellt der Mensch die Bedeutung des Leben spendenden Elementes in künstlerischer Form dar: Fontänenbrunnen wie z.B. der Triton- Brunnen in Nürnberg versprüht imposante Wasserkaskaden. Er wird ebenso wie Plätze, Gebäude und Landschaften mit in der aufwändigen Weise vieler Belichtungen fotografiert, um den Fluss des herausströmenden Wassers zu binden. Wieder setzt Bischof am Rechner seine Arbeitsparameter ein und richtet sein Vorgehen dahin, das Wasser in goldener Farbe erscheinen zu lassen.
Wasser ist Gold – das Gold der Zukunft. In immer mehr Ländern dieses Planeten wird Wasser unendlich kostbar, es beginnt die Ära des „Wenig-Wassers“, der Kampf um Wasser hat schon lange begonnen. Wasser ist lebenswichtiges, Leben erhaltendes Gemeingut, mindestens so wertvoll wie das Edelmetall – dies will der Fotograf eindringlich – aber auch in einer ästhetisch-künstlerischen Weise - verdeutlichen.
Ist die Fotografie und Bildbearbeitung von Thomas Bischof noch so an die Präzession des technischen Ablaufs gebunden – das Ergebnis kann er nicht definitiv vorhersehen – ihm obliegt es lediglich zu sagen: stopp-aus, diese Stufe der Bearbeitung hat Vollkommenheit. Durch die Verwendung und Veränderung der einfachen digitalen Parameter ergeben die nuancierten Farben, das Licht und der
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Schatten der Ausgangsfotografien jeweilig ein anderes Ergebnis, das so nicht direkt gesteuert und kontrolliert werden kann.
... und dies bringt die beiden Fotografen inhaltlich wieder zueinander: beide haben keinen direkten Einfluss auf das Endergebnis: Derleth kann das Belichtungsloch nach seinem Gefühl und seiner Erfahrung schließen, Bischof den Rechner ausschalten – damit Basta. Aber auch die Art der Erscheinung, die Anmutung der Fotografien – bei Derleth die Melancholie der Tönung oder Farbigkeit, die uns an ferne Bilder unserer Erinnerungen mahnen und die überhöhten, für unsere Wahrnehmung anders gearteten Chrono-Grafiken Bischofs, die den irrationalen Bereich unseres visuellen Empfindens wachrufen – der Umgang der beiden mit der Fotografie ist malerisch, sie lassen sich auf das ein, was passiert – in Natur und Technik - und sie erzählen Geschichten.
Dazu zum Abschluss ein Zitat von Lewis Hine: Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, bräuchte ich keine Kamera mit mir herumzuschleppen.
Um hier in dieser Ausstellung noch ein Stück aufeinander zuzugehen und die Polarität ihrer Abbildungen von gleichen Orten zu verdeutlichen, sind beide Fotografen in Ateliers von fränkischen Künstlern gegangen und haben diese Stätten jeweils unter den ihnen eigenen Bedingungen abgelichtet – die unterschiedlichen, aber beeindruckenden Ergebnisse sind in der unteren Etage zu sehen.
© 2015 Walter Hettich
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