Presse

Spontane Feedbacks:

 

"Hallo Herr Bischof, ich habe Sie Anfang März am Hainberg angesprochen, als Sie Baum-Schatten-Bilder aufnahmen. Nun habe ich Ihre sehr eindrucksvolle Homepage angesehen... und bin begeistert. Nicht nur Ihre Fotografien an sich, die man als echte Kunstwerke bezeichnen kann, ob Natur, Architektur, Illusionen, abstrakte Kompositionen, Ästhetik usw. usw. Die Einblicke in Ihren Werdegang, Erfindungsgeist, Bearbeitungsmethoden sind sehr interessant. Gerne würde ich bei nächster Gelegenheit eine Ausstellung von Ihnen besuchen. Liebe Grüße ... "

 

"Lieber Thomas, wir sind uns heute im Park bei der Platane kurz begegnet und ins Gespräch gekommen.
Ich habe mir deine Galerie in der Gesamtheit angeschaut und finde deine Arbeiten ausgesprochen individuell und bemerkenswert interessant. Bitte halte mich auf dem Laufenden, was bei Dir in Bezug auf neue Arbeiten und Ausstellungen entsteht.
Ich grüße Dich herzlich,
bleib Gesund,"


2024

ATELIERADVENT

bei Mary Sych im Glasatelier

mit weiteren Künstlern
https://www.glasmarie.de

 


2023

BISCHOF+PRELLER

Kurator: Walter Hettich


2019

Ausstellung der Künstlergruppe OKTOPUS

Flyer - Ausstellung


2019

Vernissage der Künstlergruppe OKTOPUS

im Schloss Almoshof 

Eröffnungsrede: Manuela Bernecker

 

 


Fürther Nachrichten
Fürther Nachrichten

2017

LICHT-ERNTE

Stadttheater Fürth / Einzelausstellung 

Laudatio: Dr. Birgit Rauschert / Kunsthistorikerin

Eröffnungsrede: Dr. Birgit Rauschert

 

"Die Begriffe, die wir von Fotografien haben, werden seinen Werken nicht gerecht  ...  Es sind Digitalogramme, Bilder von Bildern, die zwar mittels Technik, vor allem aber durch den Gestaltungswillen des Grafikers entstanden sind. Mit faszinierenden Ergebnissen..."

 

"Die Freude am Experiment setzt sich bis heute fort und so ist das, was Sie hier sehen „work in progress“: Ein Werk, das in seiner Ästhetik und Bildqualität das modernste ist, was die Kunst derzeit hervorzubringen vermag, das sich aber, so ist zu erwarten, mit den fortschreitenden technischen Möglichkeiten, ebenfalls noch weiter entwickeln wird."


"Somit sei betont, dass diese Kunstwerke zwar auch Handwerksprodukte sind, die auf technischen Fertigkeiten beruht. ... Dennoch ist Thomas Bischof kein Handwerker, der sein Metier bis zur höchsten Meisterschaft artifiziell betreibt. Er ist Künstler, indem er sich die Freiheit erlaubt, in seinen Bildern auf fotografischer Basis immer noch einen Schritt weiter zu gehen, zu experimentieren und frei zu gestalten."


"... sein Werk ist in gewissem Sinne revolutionär, indem es neues Terrain entdeckt und die Kunst in eine unbekannte Richtung führt. ... Thomas Bischof ist ein Pionier der Digital-Grafik. Firmen, die sich Innovation auf ihr Banner schreiben, könnten Sich mit dieser Kunst durchaus schmücken. Aber auch jeder Privatsammler wird seine Freude an diesen Bildern haben. Deshalb wünsche ich Herrn Bischof beides: private und kommerzielle Liebhaber seiner Kunst und der Ausstellung ein gutes Gelingen!
Birgit Rauschert "


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Fürther Nachrichten

2018

Ausstellung / Im Wandel des Lichts

 

Nürnberg / Offenes Büro / Stadtplanungsamt

Eröffnung / Amtsleiter Hr. Dengler

 

Von den Anfängen bis heute:

„Im Wandel des Lichts“ zeigt CHRONOGRAFIK-Bilder von Thomas Bischof mit urbanen Motiven aus:

 

BERLIN - FRANKFURT - FÜRTH - NÜRNBERG - NEW YORK CITY - ROM

Städte und Metropolen stellen für Bischof und seine CHRONOGRAFIK ein unerschöpfliches Betätigungsfeld dar, das noch so manche Überraschung bereithält.


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Nürnberger Nachrichten

2016

Ausstellung MASCHINEN-OBJEKTE-OBSESSIONEN

Anwanden / Wolfgangshof

 

Der Wolfgangshof hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Ort für Kulturveranstaltungen entwickelt.

Im Fojer zum KULTURPALAST waren sieben meiner Struktur-Technik-Bilder ausgestellt.

 

 


2015

Die Polarität der Darstellung
Doppelausstellung: Günter Derleth / Thomas Bischof

Hilpoltstein / Residenz

 

Eröffnung: Walter Hettich

 

 

"Die „Polarität der Abbildung“ wird getragen von zwei Fotografen, die in ihrem Herangehen und in ihrer Arbeitsweise, ihre Umwelt abzulichten, nicht gegensätzlicher sein könnten."

 

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2015

Ausstellung: Die POLARITÄT der DARSTELLUNG

 

Vernissage


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2013

WERKSCHAU / AEG

Räume der UNI Erlangen / Elektromobile


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2013

Ausstellung: ZEIT im RAUMNürnberg / Künstlerhaus / BBK / K4

Eröffnung: Mathias Dachwald

"...wir stehen heute in einer Ausstellung mit Fotografien, die auf ganz unterschiedlichen Ebenen bemerkenswert sind. Zunächst und zuvorderst haben sie eine ganz eigene, fast möchte man sagen, magische Ausstrahlung."

2013

Ausstellung / ZEIT im RAUM / Presseartikel

 

 

 

 

 

 


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2012

Ausstellung CHRONO-GRAFIK

Nürnberg / Werkschau auf AEG / Zentrifuge

 

Auch der damalige Wissenschafts- und Kulturminister Dr. Heubisch zeigte sich sehr interessiert an bestimmten Motiven, die er inzwischen erworben hat.


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Nürnberger Nachrichten

2011

Ausstellung / Nürnberg Rathaus

Presseartikel der Nürnberger Nachrichten

 

 

 

 

 

 

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Nürnberger Nachrichten

2011

Ausstellungsraum / Nürnberg Rathaus

 

 

 

 

 

 

 


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Nürnberger Nachrichten

2014
KUNST-NÜRNBERG

 Interview + Bilder

 

 

 

 

 

 


2014

Interview mit KUNST-NÜRNBERG Redaktion

Hier in gekürzter und aktualisierter Fassung
(Die Fragen stellte Alexander Racz. Sie wurden von Thomas Bischof schriftlich beantwortet.)


Chrono-Grafik von Thomas Bischof


Thomas Bischof hat ab 2007 die Technik der CHRONO-GRAFIK entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein kompliziertes Verfahren der digitalen Bildbearbeitung. Matthias Dachwald, ein Mitarbeiter des KunstKulturQuartier in Nürnberg, war so von dem neuartigen Bildbearbeitungsprozess fasziniert, dass er Thomas Bischof  als „Pionier der Fotografie“ würdigte.

Um ein bisschen Licht ins Dunkel der Technik von Thomas Bischof zu bringen, habe ich ihn gebeten einige Fragen zu beantworten und die Chrono-Grafik vorzustellen.


Interview - Anfang

 

Kunstnürnberg (Alexander Racz): Wie kamst du auf die Idee zu der CHRONO-GRAFIK?

Thomas Bischof: Nicht etwa ein Traum oder der vielzitierte Ideenblitz hat mich dazu gebracht sondern die einfache Frage:
"Wie kann ich bewegte Objekte ohne ihre Umgebung fotografisch sichtbar machen"

Die Frage führte mich in eine intensive experimentell-künstlerische Auseinandersetzung mit Kamera Licht und Zeit. 



Kunstnürnberg: Was verstehst du unter dem Begriff Chrono-Grafik?

Thomas Bischof: Die Bezeichnung CHRONO-GRAFIK verweist auf den Faktor ZEIT, der in mehrfacher Weise eine wesentliche Rolle spielt: Wie z.B. um die vielen zeitversetzte Aufnahmen anzufertigen und als Begriff für eine dokumentarische Darstellung besonderer Aspekte unserer Realität, und letztlich als Überbegriff für das Prozessergebniss - das fertige Bild.


Kunstnürnberg: Wie gehst du beim Herstellungsprozess vor? Kannst du die einzelnen Schritte aufzählen?

Thomas Bischof: Zuerst fotografiere ich mittels Stativ zahlreiche zeitversetzte Einzelbilder auf (ca. 40 bis 400). Dann folgt die zeitaufwendige Bearbeitung in der ausgewählte Einzelbilder in ihre Parameter zerlegt, und neu zu einem Bild zusammengerechnet werden – wohlgemerkt nicht selektiv, sondern global, immer das ganze Bild betreffend. Diese Prozedur kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. In dieser Auseinandersetzung entwickelte ich auch weitere fotografische Methoden, wie z.B. eine hyperrealistische Relieftechnik, die LICHTFORM und METALLICA-Bilder.


Kunstnürnberg: Die Fotos sind deine Ausgangsbasis. Welche Kamera und welche Software verwendest du, bzw. gibt es technische Besonderheiten?

Thomas Bischof: Prinzipiell ist jede gute Digitalkamera dazu verwendbar. Es verhält sich nicht anders als bei normaler Fotografie. Berühmte Fotografen der Vergangenheit nutzten weitaus schlechtere Kameras als die heutigen mittelmäßigen Kompaktkameras, und dennoch macht eine gute Kamera allein noch keine guten Bilder. 
Für meine fotografischen Experimente ist die manuelle Einstellbarkeit der Kamera-Parameter wesentlich.
Ebenso für die Bildbearbeitung - hier ist Photoshop mein Favorit.
Effektfilter und automatische Funktionen sind für meine Arbeit abträglich und unerwünscht.

Prinzipiell könnte man meine Techniken auch im analogen Fotolabor nachvollziehen. Allerdings würde man für ein Bild mehrerer Wochen benötigen und die Bildqualität würde sich erheblich verschlechtern. CHRONO-GRAFIK ist somit ein Kind der digitalen Fotografie. 



Kunstnürnberg: Inwiefern unterscheidet sich eine Chrono-Grafik von einer Collage?

Thomas Bischof: Bei einer Collage werden Inhalte mehrerer Bilder zu einem neuen Bild zusammengeführt. Durch die willkürliche Einflussnahme auf Bildinhalte entstehen neue Bedeutungen. 

Die Chrono-Grafik hingegen ist eine Art dokumentarische Abstraktion unserer Wirklichkeit. Die Inhalte im Bild werden stets ganzheitlich stilistisch bearbeitet. Dabei habe ich keine Kontrolle auf die Bildinhalte. Hier steht die stilistische Bildwirkung der Ereignisse im Fokus.


Kunstnürnberg: Nach welchen Kriterien wählst du deine Motive aus?

Thomas Bischof: Es sind die verborgenen Besonderheiten, die ich überall finden kann. Sowohl in Wädern als auch in alten Städten und in der moderner Architektur. Im Laufe der Jahre habe ich dafür einen Blick entwickelt und kann verborgene Besonderheiten erahnen. Vertraute Motive bergen oft Überraschungen die unserer gewohnten Wahrnehmung entgehen. 


Kunstnürnberg: Wie zeigst du Bewegung in den Werken und welche Rolle hat Bewegung für dich?

Seit den Anfängen der Fotografie wird versucht Bewegung abzubilden, z.B. mit Hilfe von Langzeitaufnahmen oder aneinandergereihter Einzelbilder. Alle bisherigen Methoden zeigen das Bewegte stets zusammen mit der Umgebung. Bei Langzeitaufnahmen verwischt das Bewegte oder wird ganz unsichtbar. Und im Film ist stets die komplexe Umgebung mit abgebildet, so dass bewegte Elemente nicht freistehend erkennbar sind.

Mein Interesse ist es, Veränderung, die sich innerhalb eines bestimmten Zeitabschnittes ereignet haben, sichtbar zu machen, und losgelöst von der Umgebung darzustellen. Also eine vom Hintergrund befreite Darstellung der bewegten bzw. veränderten Bildelemente. Diese neue Art der Darstellung wurde erst durch die Kombination von Fotografie und Bildbearbeitung möglich.


Kunstnürnberg: Welche Rolle haben Menschen und Architektur in den Chrono-Grafiken?

Eine gute Frage -, denn manches Motiv erinnert sehr an eine Bühne mit architektonischer Kulisse. Bezogen auf die Bildkomposition bilden Menschen eine Art Gegenpol zur starren Kulisse. Sie erscheinen hervorgehoben, deutlich, farbig während die Umgebung stilistisch reduziert zurücktritt. Personen erscheinen dann als das eigentliche Motiv, obwohl ich die gesamte Szenerie als Motiv verstehe.
Wirkungsvoll sind die dadurch entstehenden überraschenden Muster und Strukturen vor abstrahierter Umgebung.


Als Beobachter der Szenerie habe ich oft den Eindruck dass die Menschen ihre direkte Umgebung grossteils ausblenden. 
Paradoxerweise bewirkt die Abstraktion in meinen Bildern das Gegenteil beim Betrachter - Interesse und Staunen über die unerwarteten Aspekte einer wundevollen Realität.


Erste Webseite 2011